Der richtige Reifendruck fürs Auto
Je nach PKW-Typ liegt der richtige Reifendruck meist zwischen 2,0 und 3,0 Bar. Am einfachsten ist es, den idealen Druck über die Reifendrucktabelle Ihres Autos abzulesen. Diese finden Sie an einer dieser Stellen:
- Auf einem Aufkleber an der Innenseite der Fahrertür
- An der B-Säule der Fahrerseite
- An der Innenseite der Tankklappe
- In der Betriebsanleitung des Fahrzeugs
Falls Sie keine Informationen finden, ist eine Reifendrucktabelle beim Hersteller zu erfragen.
Bei vielen Fahrzeugen gelten außerdem für Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Druckwerte. Das liegt daran, dass Gewicht, Antrieb und Beladung nicht gleichmäßig verteilt sind, weshalb Sie die Angaben für beide Achsen immer separat prüfen sollten.
Wenn Sie mit mehreren Personen, schwerem Gepäck oder einem Anhänger unterwegs sind, sollten Sie den Reifendruck vor Fahrtbeginn anpassen. In der Reifendrucktabelle Ihres Fahrzeugs finden Sie dafür meist eigene Werte für normale und volle Beladung.
Reifendruck bei Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen
- Winterreifen erfordern einen etwas höheren Reifendruck als Sommerreifen, da kalte Temperaturen den Luftdruck im Reifen reduzieren. Üblicherweise sollte der Druck etwa 0,2 Bar höher eingestellt werden, um optimale Traktion auf Schnee und Eis zu gewährleisten.
- Sommerreifen benötigen in der Regel keinen erhöhten Reifendruck wie Winterreifen, da warme Temperaturen den Luftdruck im Reifen eher steigen lassen. Prüfen Sie den Druck möglichst bei kalten Reifen.
- Ganzjahresreifen erfordern einen Reifendruck, der sich sowohl an sommerliche als auch winterliche Bedingungen anpasst. Normalerweise entspricht er dem empfohlenen Druck für Sommerreifen, sollte aber im Winter bei Kälte regelmäßig überprüft werden.
Was passiert bei falschem Reifendruck?
Vor allem ein zu niedriger Reifenfülldruck wirkt sich unangenehm auf das Fahrverhalten Ihres Autos und auf die Reifenqualität aus. Vor allem der Verschleiß der Pneus ist größer, da diese eine größere Auflagefläche zum Boden bieten. Ein höherer Reifendruck verhindert dies, was den Treibstoffverbrauch minimal absenkt. Durch prall gefüllte Reifen ist der Fahrkomfort jedoch etwas reduziert, da es zu härteren Aufschlägen auf dem Untergrund kommt. Außerdem kann durch die reduzierte Haftung auf dem Belag das Risiko von Aquaplaning steigen, wenn Sie bei Niederschlägen unterwegs sind.
Wann sollten Sie den Reifendruck prüfen?
Kontrollieren Sie den Reifendruck am besten alle zwei bis vier Wochen und zusätzlich vor längeren Fahrten, etwa vor dem Urlaub oder einer Autobahnfahrt. Messen Sie den Druck möglichst morgens oder nach einer längeren Standzeit, denn nur bei kalten Reifen erhalten Sie einen verlässlichen Wert.
Übrigens: Ihr Reifendruckkontrollsystem warnt Sie, wenn ein deutlicher Druckverlust erkannt wird. Verlassen Sie sich dennoch nicht ausschließlich darauf, denn regelmäßiges Nachmessen hilft, schleichenden Luftverlust frühzeitig zu erkennen und unnötigen Reifenverschleiß zu vermeiden.
So messen Sie den Reifendruck richtig
Fahren Sie zur Tankstelle oder nutzen Sie ein eigenes Reifendruckmessgerät und vergleichen Sie den angezeigten Wert mit den Angaben Ihres Fahrzeugs.
- Schrauben Sie die Ventilkappe ab
- Setzen Sie den Prüfaufsatz gerade auf das Ventil
- Füllen Sie Luft nach oder lassen Sie Luft ab, bis der empfohlene Druck erreicht ist
Wichtig: Während der Fahrt erwärmen sich die Reifen, wodurch der Luftdruck automatisch steigt. Messen Sie direkt nach einer längeren Fahrt, kann der Wert deshalb höher erscheinen, als er tatsächlich im kalten Zustand wäre – lassen Sie in diesem Fall nicht vorschnell Luft ab.
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Ihre häufig gestellten Fragen:
Wie hoch sollte der Reifendruck beim Auto sein?
Der richtige Reifendruck hängt vom Fahrzeug, der Reifengröße und der Beladung ab. Orientieren Sie sich immer an den Herstellerangaben, die Sie meist in der Tankklappe, an der Fahrertür oder in der Betriebsanleitung finden.
Bei welchem Reifendruck sollte man nicht mehr fahren?
Fahren Sie nicht weiter, wenn der Reifendruck deutlich unter der Herstellerangabe liegt oder ein Reifen sichtbar platt beziehungsweise stark verformt ist. Schon ein deutlich zu niedriger Druck kann den Reifen überhitzen, beschädigen und das Fahrverhalten gefährlich verschlechtern.
Ist ein Reifendruck von 2,5 bar zu viel?
Ein Reifendruck von 2,5 bar ist bei vielen Pkw ein üblicher Wert und nicht automatisch zu hoch. Entscheidend ist jedoch, ob dieser Wert zur Vorgabe Ihres Fahrzeugherstellers, zur Reifengröße und zur aktuellen Beladung passt.
Wann ist es sinnvoll, den Reifendruck höher als normal zu wählen?
Ein etwas höherer Reifendruck kann sinnvoll sein, wenn Sie mit voller Beladung, mehreren Personen oder viel Gepäck unterwegs sind. Auch bei längeren Autobahnfahrten kann der Hersteller einen höheren Druck empfehlen.
Was ist schlimmer, zu viel oder zu wenig Reifendruck?
Zu wenig Reifendruck ist in der Regel problematischer, weil der Reifen stärker walkt, sich erhitzt und schneller beschädigt werden kann. Zu viel Reifendruck ist aber ebenfalls ungünstig, da sich die Aufstandsfläche verringern und der Reifen ungleichmäßig abnutzen kann.
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